Dekanat Dreieich

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Seit Mitte Mai wieder öffentliche Gottesdienste

Mit Corona-Schutzkonzept in die Kirche

Evangelische Johannesgemeinde Neu-IsenburgDie Kirchentüren stehen offen - ab dem Sonntag Trinitatis, 7. Juni, werden in der Neu-Isenburger Johannesgemeinde wieder Gottesdienste gefeiert.

Die gelockerten Corona-Schutzmaßnahmen ermöglichen seit Mai wieder öffentliche Gottesdienste. Die Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Dreieich wollen das aktuelle Corona-Schutzkonzept verantwortungsvoll umsetzen und planen einen überlegten Wiedereinstieg mit kürzeren Gottesdienstformen sowie die Weiterführung neuer, medialer Andachtsformate.

Los ging's in Langen Mitte Mai, - und zwar unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln. Die Gottesdienste der größten Gemeinde innerhalb der evangelischen Landeskirche dauern zurzeit etwa eine halbe Stunde. Daneben gibt es auf dem YouTube-Kanal weiterhin Online-Andachten, etwa zu Himmelfahrt.

Zur gleichen Zeit nahmen die Burgkirchengemeinde Dreieichenhain, die evangelische Kirchengemeinde Offenthal sowie die Versöhnungsgemeinde Buchschlag-Sprendlingen den Gottesdienstbetrieb wieder auf - letztere zunächst nur in der Buchschlager Kirche. Einen Probelauf wagte zeitgleich auch die evangelische Kirchengemeinde Gravenbruch. Da die Plätze wegen des erforderlichen Mindestabstands von 1,5 Metern begrenzt sind, sind die Besucher bis auf weiteres dazu aufgefordert, sich in den jeweiligen Gemeindebüros vorher anzumelden. Gleiches gilt für die Gottesdienste der Burgkirchengemeinde an Pfingstsonntag im Burggarten. Hier dürfen sich bis zu 100 Gläubige auf den Besuch der Kerbburschen freuen. Dank der großen Nachfrage sind dort jedoch alle verfügbaren Plätze bereits vergeben. Ein kleiner Trost für alle, die nicht mehr live dabei sein können: Am Pfingstsonntag gibt es auf der Gemeindehomepage www.burgkirche.de einen humorvoll-hessischen Sketch des Pfarrehepaars zu sehen.

Weiterhin mediale Andachtsformate

Der Kirchenvorstand in Egelsbach beschloss, unter diesen Umständen vorerst noch keine Gottesdienste in der Kirche zu halten, sondern weiterhin Andachten per Video auf YouTube zur Verfügung zu stellen. An Christi Himmelfahrt lud die Gemeinde zum Open Air-Gottesdienst auf die Wiese am ehemaligen Forsthaus Koberstadt ein. Ein weiterer Freiluftgottesdienst wird am Pfingstmontag, 1. Juni, um 11 Uhr auf der Wiese am Bruchsee (Nähe Flugplatz) gefeiert. Hieran können nach Voranmeldung im Gemeindebüro bis zu 100 Personen unter strengen Schutzmaßnahmen teilnehmen.

In Götzenhain findet der erste öffentliche Gottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai, um 10 Uhr im Pfarrgarten statt - zwar im Freien, aber unter Wahrung der entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen. So ist keine Voranmeldung nötig, aber die Besucher sind gehalten, rechtzeitig kommen und ausreichend Zeit für die Formalitäten einzuplanen. Gleichzeitig wird auch in der Erasmus-Alberus-Gemeinde Sprendlingen der Gottesdienstbetrieb wieder aufgenommen. In der Sprendlinger Christuskirche wird es frühestens am Sonntag Trinitatis, 7. Juni, wieder öffentliche Gottesdienste geben - eventuell im Wechsel mit den bewährten Haus-Gottesdiensten, die auf der Homepage abrufbar sind.

In der Neu-Isenburger Johannesgemeinde gibt es an Pfingstsamstag (30. Mai) sowie am Pfingstmontag (1. Juni) jeweils um 18 Uhr eine Orgelvesper mit dem Titel Komm Heiliger Geist. Interessierte können sich die hierfür erforderlichen Platzkarten tagsüber während der offenen Kirche besorgen. Der Eintritt ist kostenlos.

Gottesdienste in der Kirche wollen die Johannesgemeinde und die Evangelisch-Reformierte Gemeinde Am Marktplatz jeweils am Sonntag Trinitatis, 7. Juni, um 10 Uhr wieder feiern. Für Zeppelinheim ist am Sonntag, 21. Juni, ein Freiluftgottesdienst im Garten vorgesehen. Die Evangelisch-reformierte Buchenbuschgemeinde setzt vorerst weiterhin auf die beliebten Hausgottesdienste, die sich in den vergangenen Wochen etablierten. Hier hatte der Kirchenvorstand entschieden, aus Sicherheitsgründen mit Gottesdiensten in der Kirche zunächst noch zu warten.

Strenges Schutzkonzept

Als Basis dient den Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ein von den evangelischen Kirchen entwickeltes und mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmtes Schutzkonzept. Die zwölf Punkte umfassende Handreichung zur Hygiene sieht unter anderem vor, im Gottesdienst Mund-Nasen-Masken zu tragen und auf das gemeinsame Singen zu verzichten. Zudem müssen Desinfektionsmittel bereitstehen und die Kontaktdaten der Besucher erfasst werden, um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können. Aus Sicherheitsgründen wird generell auf Körperkontakt verzichtet, es kommen keine Gesangbücher zum Einsatz, die Kollekte wird kontaktlos eingesammelt. Auch das Abendmahl wird bis auf weiteres nicht gefeiert.

Ausreichend Vorbereitungszeit nehmen

Zuvor hatten die Verantwortlichen im Dekanat den Kirchengemeinden empfohlen, sich ausreichend Vorbereitungszeit für einen Wiedereinstieg zu nehmen. „Als erstes mussten die jeweiligen Kirchenvorstände über die Umsetzung der geforderten Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen beraten und beschließen, wie die strengen Hygienevorschriften vor Ort eingehalten und ab wann wieder Gottesdienste gefeiert werden“, erläutert Dekan Reinhard Zincke.

Kurze Gottesdienstformen zum Einstieg

„Wir werden die gottesdienstlichen Feiern bis auf Weiteres nicht in der üblichen Weise begehen können“, ergänzt Präses Frauke Grundmann-Kleiner. Bei dem Neuanfang könne beispielsweise ein Einstieg mit kompakten Andachtsformen helfen, so die Vorsitzende der Dekanatssynode. Sie betont die Bedeutung der medialen Gottesdienste in Rundfunk, Fernsehen und auch im Internet und begrüßt es, dass die in den vergangenen Wochen entstandenen neuen Formate in den Gemeinden weitergeführt werden.

Sicherheit der Menschen geht vor

„Es ist zwar möglich, wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern, aber keine Verpflichtung“, erklärt Pfarrer Jochen-M. Spengler. Da alle bisherigen Einschränkungen diejenigen besonders schützen sollten, die wegen ihres Alters oder wegen Vorerkrankungen gefährdet sind, hält es der stellvertretende Dekan durchaus für eine „geistlich gut verantwortete Entscheidung, noch eine Zeit lang auf die gottesdienstliche Versammlung zu verzichten und weiterhin etwa in medialer Verbindung miteinander oder auch zuhause Andachten zu feiern.“

Die Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Dreieich informieren kontinuierlich auf ihren Homepages über den neuesten Stand. Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis sowie aktuelle Entwicklungen in der Evangelischen Kirche sind auf der Webseite www.ekhn.de/corona der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zu finden.

Das Schutzkonzept für gottesdienstliche Versammlungen in der EKHN:
https://unsere.ekhn.de/fileadmin/content/ekhn.de/download/intern/corona/2020-04-28_Schutzkonzept_fuer_gottesdienstliche_Versammlungen_in_der_EKHN.pdf

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