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Gelungener Veranstaltungsauftakt in Langen

„Gerechte Außenbeziehungen - Fairtrade“

Gerd BauzDie Verantwortlichen der Langener Initiaitive „Sicherheit neu denken – Für eine zivile Sicherheitspolitik“ freuten sich über regen Publikumsverkehr bei der ersten Straßenaktion.

Auf große Resonanz stieß die Auftaktveranstaltung der Langener Intiative „Sicherheit neu denken – Für eine zivile Sicherheitspolitik“: In einer Straßenaktion lenkten die Verantwortlichen die Aufmerksamkeit auf das Thema „Gerechte Außenbeziehungen - Fairtrade“.

Das Aktionsbündnis will Menschen von der Notwendigkeit überzeugen, weltweit Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen. Hierzu sollen die fünf Schwerpunktthemen in öffentlichen Foren mit weiteren Akteuren aus den betroffenen zivilen Organisationen in Langen vorgestellt werden.

Bei der ersten Veranstaltung, die nun nach zwei Jahren sorgfältiger Planung stattfand, stand das Thema „Gerechte Außenbeziehungen“ im Mittelpunkt. Bei der Straßenaktion ging es unter anderem um fairen Rohstoffhandel. Die Organisatoren freuten sich über rege Resonanz am Infostand. Viele Passanten nutzten die Gelegenheit, mit den Verantworlichen ins Gespräch zu kommen und ihre eigenen Gedanken zum Thema zu formulieren. Diese brachten sie zu Papier und ihre Ideen lagen anschließend für alle sichtbar als Diskussionsgrundlage auf dem Pflaster.

Die zweite Aktion ist für den Spätherbst als Podiumsdiskussion vorgesehen. Thema wird sein: „Eine friedens-logische Sicherheitsarchitektur. Deutschland als ziviler Akteur“. Angefragt sind Teilnehmende aus dem Polizeikommissariat Südosthessen und dem Technischen Hilfswerk Hessen/Rheinland Pfalz/Saarland (THW).

Die Initiative hat sich nach einer Kundgebung am 25. Mai 2018 gebildet. Damals fand ein bundesweiter Staffellauf gegen Rüstungsexporte unter dem Motto „Frieden GEHT!“ statt. Als die Läufer Langen passierten, wurden sie vor der Stadtkirche von Vertretern Städtischer Organisationen, von Schülern und dem damaligen Bürgermeister Frieder Gebhardt (Mayor for Peace) begrüßt. Neben einigen Einzelpersonen engagieren sich dort seither die Friedensinitiative Langen, das Evangelische Dekanat Dreieich, die Evangelische Kirchengemeinde Langen, das Antifaschistische Aktionsbündnis Langen, Bye, bye Biblis – Energiewende in der Region e.V., die Initiative „Langen gegen Atomkraft“, die Naturfreunde Egelsbach-Erzhausen e.V., die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Langen, VVN-BdA Kreis Offenbach, der Weltladen Langen – FairHandeln e.V., sowie Martin-Niemöller-Stiftung für ein gemeinsames Ziel.

Den Impuls gab das Szenario „Sicherheit neu denken“, eine Konzeption aus der Evangelischen Landeskirche Baden: www.sicherheitneudenken.de . Dort werden die Möglichkeiten gezeigt, wie über Verträge nach dem Prinzip der ‚gemeinsamer Sicherheit‘, wie mit gewaltfreier Selbstbehauptung einer demokratischen und an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft und wie über einen mittelfristigen Umstieg von der militärischen zu einer polizeilichen ‚ultima ratio‘ Friedenssicherung im internationalen Raum erreichbar ist.

Das Szenario hat fünf  Schwerpunkte, sogenannte Säulen: Gerechte Außenbeziehungen, nachhaltige Entwicklung der EU-Anrainerstaaten, Teilhabe an der internationalen Sicherheitsarchitektur, Resiliente (widerstandsfähige) Demokratie und Konversion (Umwandlung) von Bundeswehr und Rüstungsindustrie. Detailliert wird beschrieben, wie Deutschland und andere Länder bis 2040 schrittweise zu militärfreien Staaten werden können

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