Dekanat Dreieich

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Virtuelles Chorprojekt im Dekanat Dreieich

„There is a longing“

Daniel von SavignyViel Erfolg hatten die Mitwirkenden an einem virtuellen Chorprojekt im Dekanat Dreieich mit dem Stück „There is a longing“.

Sängerinnen und Sänger des Jugendchores von Kirchenmusikerin Claudia von Savigny realisierten gemeinsam ein virtuelles Chorprojekt im Dekanat Dreieich. Die Aufnahme des dreistimmigen Songs „There is a longing“ war der krönende Abschluss der Video-Andacht aus der Burgkirche Dreieichenhain am Sonntag Kantate.

Eigentlich hätten die Vorbereitungen für den Sonntag Kantate Dekanatskantorin Claudia von Savigny in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigen sollen: An diesem Tag wird im Evangelischen Dekanat Dreieich normalerweise ein großer Festgottesdienst mit den Chören und Posaunenchören gefeiert, an den sich der Dekanats-Jahresempfang anschließt. Beides konnte in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden. Stattdessen gab es aus der Dreieichenhainer Burgkirche eine Videoandacht mit einem besonderen musikalischen Höhepunkt zu sehen.

Weil sie schon seit Wochen keine Chorproben abhalten darf, war Dekanatskantorin Claudia von Savigny auf die Idee gekommen, über digitale Medien mit ihren Sängerinnen und Sängern in Kontakt zu treten. Einige Mitwirkende ihres Jugendchores in Dreieichenhain konnte sie dazu motivieren, mit ihrer Hilfe ein virtuelles Chorstück zu erstellen. 

Vorab hatte sie allen, die Lust dazu hatten, Audiodateien des dreistimmigen Songs „There is a longing“ zugesandt. Einzeln sangen daraufhin die Mitwirkenden mit Hilfe der Audiodatei ihre jeweilige Stimme des Liedes Nummer 102 aus dem neuen Gesangbuch EGplus ein und schickten ihr die Aufnahmen zurück. Daraufhin trat der technikversierte Sohn der Kantorin auf den Plan: Gemeinsam schnitten Claudia und Daniel von Savigny die Stimmen zusammen und glichen Unreinheiten aus. Anschließend konnten die Jugendlichen anhand der dreistimmigen Einspielung ihr eigenes Video dazu erstellen. 

Das klingt alles etwas einfacher, als es in der Realität ist, doch die Mühe hat sich gelohnt. „Das Ergebnis fand ich sehr gelungen und die Rückmeldungen der Gemeindemitglieder zum Videogottesdienst am Sonntag Kantate aus der Burgkirche waren voller Lob“, erzählt von Savigny. „Das erfüllte zum einen die Jugendlichen mit Stolz, aber ich habe mich auch gefreut, dass jedenfalls ein Teil des Jugendchores auch wieder aktiv Musik  betrieben hat“.

Obwohl das Engagement für alle Beteiligten mit einigem zeitlichen Aufwand verbunden war, war die Resonanz durchweg positiv. „Für mich ist es wichtig, den Kontakt zu den Sängerinnen und Sängern zu halten“, erklärt die Kirchenmusikerin. Zudem ist es derzeit für uns die beste Möglichkeit, eine Art Chorgefühl zu entwickeln“, erläutert sie. Solange das Verbot von Chorproben anhält, will sie daher weitere dieser Projekte starten – gerne würde sie die Zielgruppe auf den Kinderchor ausweiten.

Weitere Informationen:
Dekanatskantorin
Claudia von Savigny
Mail: claudia.v.savigny@gmail.com
Mobil: 0157-54804278

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